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Social Plugins zum liken und teilen: Bereits seit mehreren Jahren ist bekannt, dass die Nutzung der Plugins von Facebook und Co. rechtlich problematisch ist. Das wurde jetzt durch das Landgericht Düsseldorf erneut bestätigt. Was also tun als Seitenbetreiber? Wir von FMA Medien aus Göttingen sind bei der Erstellung von Webseiten selbst tagtäglich mit diesem Problem konfrontiert. Deshalb stellen wir die 2-Klick-Lösung vor - und erklären, warum das zurzeit die beste Möglichkeit ist! 

Am 9. März dieses Jahres entschied das Landgericht Düsseldorf (hier als PDF), dass die Nutzung des Facebook Page-Plugins nicht mit deutschem Recht vereinbar sei. Ein Teil der Begründung: Daten der Nutzer werden ohne deren Einwilligung durch Dritte – also Facebook – erhoben und weiterverarbeitet. Die Argumentation ist auch auf die Einbettung des Like-Buttons und anderer Social Plugins übertragbar. Wie kann man die Möglichkeiten der Social Plugins als Seitenbetreiber trotzdem nutzen? Per 2-Klick-Lösung!

Was genau ist die 2-Klick-Lösung?

Im Normalfall wird dem Nutzer beim Besuch einer Webseite direkt der eingebettete Like-Button von Facebook angezeigt. Facebook hat in dem Moment schon Daten erhoben - ohne, dass der Nutzer widersprechen konnte.

Bei der 2-Klick-Lösung wird dem Seitenbesucher zunächst nur ein inaktiver Facebook-Like-Button angezeigt. Dabei handelt es sich lediglich um eine Grafik, die von der Seite selbst geladen wird. Klickt der Besucher darauf, wird er darauf hingewiesen, dass der Button erst beim erneuten Klicken (deshalb 2-Klick-Lösung) aktiviert wird und Daten von Dritten erhoben werden. Es findet also eine Einwilligung des Nutzers zum Transfer seiner Daten statt.

Was ist an den Social Plugins überhaupt problematisch?

Ohne 2-Klick-Lösung wird der auf der Webseite eingebundene Like-Button direkt von den Facebook-Servern geladen. Das Problem: So werden auch außerhalb von Facebook Nutzerdaten gesammelt und zu Profilen zusammengestellt, die wiederum unter anderem zu Werbezwecken genutzt werden – ohne, dass die Webseitenbesucher jemals zugestimmt haben.

So werden von Facebook selbst Daten von Nutzern gesammelt, die nicht beim sozialen Netzwerk angemeldet sind. Es gibt also eigentlich zwei Aspekte, die Datenschützer kritisieren: Zum einen, dass die Daten ohne Zustimmung erhoben werden; zum anderen, dass nicht klar ist, welche Daten überhaupt zu welchem Zweck gesammelt werden.

Deshalb ist die Zwei-Klick-Lösung erstmal der beste Weg

Die Zwei-Klick-Lösung kann zumindest den ersten Kritikpunkt der Datenschützer entkräften. Mit dieser Lösung können Facebook und Co. nicht ohne Einwilligung der Seitenbesucher deren Daten sammeln und nutzen. Allerdings kann auch die Zwei-Klick-Lösung nichts daran ändern, dass unklar ist, welche Daten überhaupt wofür erhoben werden.

Sie ist dennoch zurzeit die gangbarste Alternative und wird von großen Seiten wie etwa bild.de eingesetzt. Auch wir bei FMA Medien setzen bei unseren Website-Projekten durchweg auf die Zwei-Klick-Lösung, um unsere Kunden vor Abmahnungen zu schützen.




Artikel aus dem FMA medien Blog

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