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​Die Datenschutzerklärung und das Impressum einer Website sind zwar oft für den Nutzer inhaltlich irrelevant, sind aber rechtlich gesehen Pflicht und strahlen korrekt und vollständig erstellt Seriosität aus. Dies wiederum baut Vertrauen zu Google auf und verbessert letztendlich das Suchmaschinenranking!

Google kennt Ihre gesamte Website

Die Google-Algorithmen sind so gestrickt, dass Sie eine online gestellte Website vollständig untersuchen. Während dieser Untersuchung indexiert Google alle nicht explizit ausgenommenen Seiten einer Website. Eine Seite, die indexiert ist, ist entsprechend in den Suchmaschinenergebnissen sichtbar.

Auch „unsichtbare Seiten“ sind für Google sichtbar und werden bewertet

Als Website Betreiber sollte es vor allem das Ziel sein, den Besuchern der Seite einen Mehrwert zu bieten. Dies wirkt sich positiv auf das Nutzerverhalten und folglich auch auf das Ranking aus. Man möchte also die Seiten mit wertvollen Inhalten in den Suchmaschinenergebnissen bzw. im Google-Index haben, sprich: gefunden werden.

Seiten wie das Impressum und die Datenschutzseite werden von den Seitenbetreibern häufig vom Index ausgeschlossen. Was nicht heißt, dass Google diese Seiten nicht prüft! Gerade diese Seiten, die bereits rein rechtlich auf einer Website vorhanden sein müssen, enthalten wichtige Informationen über den Websitebetreiber und den Umgang mit persönlichen Daten. Diese Seiten sind durch den Indexierungsausschluss nicht unsichtbar. Auch, wenn diese Seiten nicht als Impressum oder Datenschutzerklärung indexiert sind, kann Google Sie als solche durch bestimmte Algorithmen herausfiltern. Neben Datenschützern erwartet auch Google hier besonders Vollständigkeit und Richtigkeit.

Sind die Seiten nicht ordnungsgemäß in der Website eingebunden droht nicht nur eine Abmahnung, sondern auch ein Vertrauensbruch mit Google (d.h. eine TrustRank-Verschlechterung). Die Website wirkt schlichtweg unseriös.

Was gehört ins Impressum?

Im Impressum erfährt man in erster Linie, wer der Anbieter bzw. Betreiber der Website ist. Die Pflichtangaben des Impressums sind im Telemedien Gesetz geregelt (§ 5 TMG):

  1. Name und Anschrift
  2. Daten für eine elektronische Kontaktaufnahme (E-Mail)
  3. ggf. zuständige Aufsichtsbehörde
  4. Handelsregister (o. ä.) und Registernummer
  5. ggf. zugehörige (Handels-) kammer, Berufsbezeichnung und berufsrechtliche Regelungen
  6. ggf. Umsatzsteuer-ID oder Wirtschafts-ID
  7. ggf. Angaben über Aktienverhältnisse

Was gehört in die Datenschutzerklärung?

Eine Datenschutzerklärung kann sehr unterschiedlich aussehen. Je nach Seitenumfang und Datenverarbeitung, muss der Nutzer auf die Datenverarbeitung hingewiesen werden. Der Datenschutzhinweis muss von jeder Seite aus mit einem Klick erreichbar sein!

Vor allem bei der Nutzung von Social-Media-Plugins (z.B.: Facebook Like-Button) oder die Anbindung an ein Website-Tracking-Tool (Google-Analytics) werden häufig Fehler gemacht, die zu Abmahnungen zum Beispiel von Konkurrenten führen können. Informieren Sie sich hierzu auf unserer Inhaltsseite zur Datenschutzerklärung. Um wirklich sicher zu gehen sollte stets eine Rechtsberatung in einer Anwaltskanzlei für Internetrecht eingeholt werden.

Fazit

So wenig Mehrwert Seiten wie das Impressum und die Datenschutzerklärung auf den ersten Blick bieten, so einflussreich sind sie doch. Der Mehrwert entsteht für Kunden und für Google nicht durch tolle aufschlussreiche Inhalte, sondern vor allem durch die Sicherheit, die sich durch den offenen Umgang mit Kontakt- und Handelsdaten ergibt. Ihre Website bleibt dadurch kein virtuelles Schwebegut, sondern wird zum Internetausweis, für den Sie als Websitebetreiber einstehen. Das vermittelt Google und Websitebesuchern Vertrauen – der TrustRank würdigt dies.

Erfahren Sie auch: wie das Domainalter den TrustRank beeiflusst.




Artikel aus dem FMA medien Blog

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