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Bei der (Weiter-) Entwicklung unserer Websites bewegen wir uns ständig zwischen zwei Prinzipien: Zum einen berufen wir uns auf unser technisches Know-How und auf handfeste, bewährte Arbeitsmethoden. Wir sind Macher und keine Utopisten, die in einem anderen Universum schweben. Zum anderen sind wir aber auch immer scharf auf Innovationen. Im Website-Umfeld muss man aktuell bleiben, wenn möglich der Konkurrenz voraus denken.

Dieser Ansporn bringt uns zu dem aktuellen Thema: Voice Search.

Ok Google, Siri oder Alexa. Jeder der großen Konzerne hat mittlerweile seine eigene Computerstimme, die schon fast nicht mehr als solche zu erkennen ist. Vielmehr erinnert sie an eine vertraute Stimme, die immer hilft, wenn man sie mit ihrem Namen anspricht.

Wir wollen dieses Thema aus unserer Website-Perspektive betrachten: Was heißen die genannten Erfahrungen für die Anwendung von Voice Search auf Websites? Welche Möglichkeiten eröffnen sich hierdurch für die Optimierung einer Website?

Onlinemarketing und SEO mit Alexa  von Amazon

Die Anfänge von Voice Search

Laut einiger Studien ist die sprachgesteuerte Suche pionierartig auf dem Vormarsch. Besonders in der jüngeren Generation findet diese Art Suchmaschinen wie Google zu bedienen einen großen Anklang. Seit dem ersten Hype um die Voice Search Option durch Siri hat sich die IT-Branche auf das Thema eingeschossen. Es werden ständig neue sprachgesteuerte Systeme entwickelt wie jüngst das Amazon Echo – den meisten bekannt als die Sprecherstimme Alexa.

Durch den rasanten Fortschritt in der Forschung um Soft- und Hardware für die Sprachsteuerung ergeben sich neue Möglichkeiten, die Suchmaschinen nutzen, um ihren Anwender noch zutreffendere Suchergebnisse zu bieten. Das bedeutet, dass auch das SEO-Konzept für Ihre Website entsprechend angepasst werden muss, wollen Sie entsprechende Zielgruppen erreichen.

Die Grundannahme für das Umdenken im SEO-Kontext unter der Betrachtung von Voice Search ist:

Wir sprechen anders, als wir schreiben!

Es gibt schon immer zwei Arten von Google-Nutzern: die einen suchen nach ausgeführten Fragen, die anderen nach einzelnen prägnanten Stichwörtern. (Einige schieben das wohl auf die Geschlechterrollen, aber lassen wir diese Debatte mal außen vor.) Wer viel und effizient suchen will, schließt sich eher letzterer Gruppe an. Es geht darum nicht so viel tippen zu müssen!

Das ändert sich mit der Nutzung von Voice Search enorm. Man hat das Gefühl, wenn man Alexa oder Siri anspricht, einen zwar nicht unbedingt sichtbaren aber gegenwärtigen Gesprächspartner neben sich zu haben. Die Sprachsteuerung ist geradezu darauf ausgelegt, dass man mit ihr kommuniziert wie mit einem echten Menschen. Dann lauten die Suchanfragen zum Beispiel nicht mehr: „Wetter Göttingen“, sondern: „Ok Google, brauche ich für meinen 11 Uhr-Termin einen Regenschirm?“

Derlei Anfragen erfordern einen erheblichen Teil an Hintergrund-Wissen. Nicht nur, dass die Voice Search verstehen muss, dass man mit der Frage nach einem Regenschirm Informationen über das Wetter haben möchte, noch spezieller ob es regnen wird. Die Suchmaschine muss weiter auch Informationen z.B. über den Aufenthaltsort des Bedieners haben (und ob dieser sich vielleicht für den angesprochenen Termin ändert).

Anfragen werden also durch Voice Search komplett anders getätigt. Nicht nur, dass die Form eine wesentlich andere und komplexere ist. Es wird außerdem auf weiterreichende Strukturen der Hardware zugegriffen, um genauere Suchergebnisse zu ermöglichen.

Verschaffen Sie sich einen Überblick über die nützlichsten Voice Search Anweisungen. Darunter auch wie man den Bestellstatus eines Pakets erfragt, oder wie viel Kalorien das Essen auf dem Teller vor einem hat.

Bedeutung von Voice Search für das SEO-Konzept

Wenn die Entwicklungen sich tatsächlich so fortsetzen wie SEO-Experten mutmaßen, bedeutet das, dass ein Einbezug der genannten Faktoren in Zukunft unumgänglich werden.

Konkreter kann man fassen, dass Inhalte in glorioser Werbesprache weniger wirken werden und stattdessen konversationsähnliche Beiträge stärker zum Tragen kommen. Aleh Barysevich sagt in einem Beitrag dazu, dass die Zukunft von SEO-Texten ganz klar in einem ‚Gesprächston‘ stattfinden werde.

Voice Search und die mobile Seite

Logischerweise wird die Voice Search eher über das Smartphone, vielleicht auch über das Tablet genutzt. Es gibt ebenfalls schon Möglichkeiten die Sprachsuche über den Desktop anzuwenden. Die Zukunftsaussichten hierfür sehen aber nicht ganz so vielversprechend aus wie die für die Nutzung von Voice Search über mobile Geräte.

Deshalb kommt es bei einer Website, die über Sprachsteuerung bedient werden soll immer auch auf ihre Mobilfähigkeit an. Das sollte sowieso grundsätzlich in ihrem SEO-Konzept bedacht sein. Bei der Voice Search gewinnt dieses Thema aber an einer erhöhten Relevanz. Es müssen Inhalte besonders schnell geladen werden und entsprechende Antworten ausgegeben werden. Für unterwegs gilt es kurze, präzise und leichtverständliche Suchergebnisse zu bekommen. Denn beim mobilen Betrieb geht es den meisten nicht um ellenlanges Surfen, sondern darum schnell die benötigten Informationen abrufen zu können.

Zur Mobilfähigkeit von Websites finden Sie einige Informationen auf unserem Blog und den entsprechenden Produktseiten.

Zweifel an der Voice Search Zukunft?

Es gibt neben all den Begeisterten auch viele Smartphone-Besitzer, die dieser kleine Helfer in der Tasche ängstigt. Nicht zuletzt, weil er auch öfter mal ungefragt anspringt und das ja dann auch irgendwie bedeuten muss, dass der unschuldige Begleiter seinem Besitzer rund um die Uhr zuhört um mitzubekommen, wenn er ihn anspricht.

Diese Sorgen bezüglich des Datenschutzes können wir von FMA medien vollkommen nachvollziehen. Gerade bei vertraulichen Angelegenheiten wie etwa dem Online-Banking sollten Sie sehr vorsichtig sein und eventuell doch auf die Bequemlichkeit der Voice Search verzichten. Bei allen Mobilgeräten sollte es die Möglichkeit geben die Voice Search für Teilbereiche auszuschalten. Mit entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen machen Sie Datenmißbrauch schwieriger.

Nichtsdestotrotz ist es doch eine unsagbare Erleichterung, nicht ständig in die Tasten hauen zu müssen, sondern dem Butler in seinem Handy auch mündlich Aufträge erteilen zu können. So werben doch auch Apps wie „Hound“, die auf der Sprachsuche aufbauen, damit „handsfree“ zu operieren.

Bei unseren Websites achten wir immer darauf, dass wir Systeme bilden, die sich weiterentwickeln und wollen deshalb das Thema der Voice Search im Auge behalten. Wir denken stets daran, wie wir derlei Entwicklungen für unsere SEO-Konzepte nutzen können. Wir halten Sie auf dem Laufenden zu Neuigkeiten in diesem Feld. In Sachen entsprechender Hardware informiert Sie WWS-InterCom.




Artikel aus dem FMA medien Blog

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