1, 2 oder 3? Die Softwarewahl


12.01.2017   ·   Bild: pixabay - CC-0   ·   Zurück zum Blog

Baukasten Software #2 Im Gespräch mit der Massensoftware

FMA-Medien steht für Individualität in Hosting, Webdesign und natürlich Softwareentwicklung. Aber welche Risiken gibt es dabei oder warum sind Sie gegenüber Standardentwicklungen im Vorteil?

Im fiktiven Gespräch zwischen Standard- und Individual-Softwareverfechter halten wir Risiken und die ratsamen Umgangsweisen mit Ihnen fest.

 

Standardsoftware: Masse hat schon immer überzeugt. Viel hilft viel. Wer in Mengen produziert kann niedrigere Preise für das einzelne Verkaufsexemplar anbieten.

 

Individualsoftware: Ja, das wird der Individualentwicklung wohl oft vorgeworfen. Wer sein Extra haben möchte, muss dafür auch blechen. Aber unser großer Vorteil ist eben auch unsere Individualität. Eine solche Entwicklung fängt bei null an und erarbeitet, was der Kunde tatsächlich braucht. Kein Krims-Krams, der eh nie gebraucht wird. Das macht eine Individualentwicklung nicht nur übersichtlich, sondern eben auch bezahlbar!

 

Standardsoftware: Krims-Krams? Ich würde es eher ein umfassendes Komplettpaket nennen. Softwareentwickler beschäftigen sich den ganzen Tag mit Funktionen, Features, Anwendungen usw. Funktionen, an die ein Kunde niemals gedacht hat, könnten den Arbeitsalltag neu strukturieren. Unsere Softwareentwicklungen wurden schon von anderen Kunden erprobt. So wissen wir, dass sie funktionieren!

 

Individualsoftware: Ach, was für die breite Masse funktioniert, muss doch noch lange nicht für jeden einzelnen Kunden hilfreich sein. Ein Friseur arbeitet ja schließlich auch anders als ein Maschinenbauunternehmen. Das Konzept der Individualentwicklung richtet sich auf den Workflow des Kunden aus. Bei der Entwicklung seiner eigenen Software macht sich ein Kunde noch einmal aus einer für ihn nicht-alltäglichen Sicht Gedanken über sein Unternehmen. So fällt ihm auf, welche Bereiche wirklich stark oder noch verbesserungswürdig sind. Je nachdem, wie seine Einschätzung ausfällt, beraten erfahrene Individualsoftware-Entwickler zu der entsprechenden Ausrichtung der Anwendung.

Der Zeit-Faktor

Standardsoftware: Chapeau. Aber Zeit ist ja bekanntlich auch Geld. Und davon scheint bei einer Individualentwicklung wirklich viel draufzugehen.

 

Individualsoftware: Wohl war, wohl war. Im Anfangsstadium geht bei einer Individualentwicklung tatsächlich einiges an Zeit drauf. Darauf muss sich ein Kunde einstellen. Während des gesamten Entstehungsprozesses bis zur Fertigstellung ist er kontinuierlich beteiligt. Einfach nur Geld abladen und eine neue Software haben, ist da nicht.

 

Standardsoftware: Und was mache ich, wenn ich all die Zeit und das Geld investiere, aber die Softwareentwicklung am Ende doch nicht passt? Ich kann mir ja schließlich kein Beispielprodukt anschauen.

 

Individualsoftware: Na das Risiko herrscht doch bei einer Standardsoftware auch oder nicht? Ob eine Software funktioniert, stellt sich erst im tatsächlichen Arbeitsalltag heraus. Bei Individualentwicklungen können Sprints aber immerhin überprüft und auf Ihre Eignung getestet werden. Die Entwickler können jederzeit nachschrauben, wenn etwas nicht ganz passt. Auch im Arbeitsalltag kann der Softwarehersteller durch den unmittelbaren Kontakt bei Problemen oder Anfragen sofort reagieren. Das wird doch bei einer Standardentwicklung schwierig.

 

 

KMUs bleiben durch Individualentwicklungen autark

Standardsoftware: In unseren Softwareabteilungen steht die Zeit nach einer Produktfertigstellung doch auch nicht still. Natürlich können wir Erweiterungen und speziellere Lösungen in unsere Produkte einbinden. Bei allgemeinen Updates führt das aber leider schon oft zu Problemen. Schließlich richten diese sich ja an alle Nutzer des Produktes.

 

Individualsoftware: Ein Kunde begibt sich also mit einer Standardsoftware in eine Abhängigkeit vom Hersteller. Größere Kunden werden bei Updates sicher auch im höheren Maße beachtet, so muss sich der Kleinunternehmer hinten anstellen.

 

Standardsoftware: Profitiert er aber nicht auch von den Maßstäben der Großen?

 

Individualsoftware: Mag sein. Einem Unternehmer sollte es doch aber wichtig sein, das Bestmögliche aus seinem Unternehmen herauszuholen und sich nicht an Konkurrenten zu orientieren. Eine Individualentwicklung gehört dem Unternehmen selbst. Das ist der Schutz gegen Sicherheitslücken, Hackerangriffe und Preisanpassungen von außen. Weil ein Unternehmer dabei das Steuer selbst in der Hand hat, sind unsere Individualentwicklungen nicht nur etwas für riesige Konzerne, sondern lohnen sich im besonderen Maße auch für KMUs, die einen speziellen Markt bedienen. Das unterstützt Innovation.

 

Standardsoftware: Marktführende Software sollte auch das im Blick haben. Wenn man auch zugeben muss, dass das nicht immer gelingt. Diese Risiken hat man wohl bei uns wie bei euch. Wer sich keine großen Schritte zutraut, dem fällt die Entscheidung zwischen vorhandener Software sicher leichter als ein Sprung in das riesige Feld der Neuentwicklung.

 

Individualentwicklung: Bei euch stellt sich also am Ende die Frage: kaufe ich diese Software oder nicht? Wir stellen die Frage nach dem: wie? Die Risiken bleiben abzuwägen.

 

FMA-medien hilft Ihnen bei der Entscheidung

Für FMA-medien steht fest, dass wir mit unseren Individualentwicklungen am besten fahren. Unsere Kunden bleiben uns durch gute Erfahrungen treu. Überzeugen Sie sich in unseren Referenzen und in unserem Blog zu unserer neusten Entwicklung: ‚Trados‘ (modulares WWS).

 

Falls Sie aber immer noch nicht sicher sind, ob Sie auf Individualität oder Standard setzen sollen? In Zusammenarbeit mit unserem Partner WWS-InterCom beraten wir Sie gerne, welche konkrete Lösung für Sie die geeignete ist.

 

Lesen Sie einen ähnlichen Artikel von Dr. Jürgen Lampe (Spezialist für Java-Anwendungen im Bankenumfeld).