Webbasierte Software


Arbeiten im Netz

31.01.2017   ·   Bild: pixabay - CC-0   ·   Zurück zum Blog

Webbasierte Software - Arbeiten im Netz

Es gibt Gerüchte nach denen wir uns in nur ein paar wenigen Jahren schon komplett in der Cloud befinden werden. In unserem Alltag stellen wir fest, dass kaum eine Anwendung noch fest installiert auf einem Computer läuft. Von unserer guten alten Schreibmaschine über Microsoft Office-Dokumente, bewältigen wir heute den größten Teil unserer Arbeit in virtuellen Webprogrammen.

Microsoft Office 365 ist da nur die Spitze des Eisberges. 

FMA-medien entwickelt seit 17 Jahren Software, auch wir gehen mit dem vieldiskutierten Trend und gestalten die meisten unserer Anwendungen webbasiert. Das hat gute Gründe, denn eine Webbasis umgeht einige Schwierigkeiten von Desktopanwendungen. Wo wir mit Problemen der Webanwendungen zu kämpfen haben, finden wir eine passende Lösung. So können wir Schnelligkeit, Anwenderfreundlichkeit und Sicherheit verbinden. Wir erklären, wie das funktionieren kann.

 

Web-Apps: Die ersten Schritte… 

Statt eine CD in das Laufwerk des lokalen Computers zu schieben, erweist sich schon die Installation einer webbasierten Anwendung als wesentlich einfacher. Diese fällt nämlich weg. Lediglich eine Registrierung mit den entsprechenden Daten, reicht bei den meisten Applikationen aus.

 

Die Grundzüge einer webbasierten Anwendung sind ganz einfach: was der Nutzer sieht, ist nur die einfache Oberfläche des Systems (Thin-Client). Die wirklichen Rechenleistungen werden auf Servern getätigt, die in großen Rechenzentren von Profis betreut werden.

 

Benutzeroberfläche und Rechenzentrum müssen also in irgendeiner Weise miteinander kommunizieren. Man versucht dies auf ein Minimum zu beschränken, da für jede Information, die übermittelt werden soll, ein neuer Impuls von der Oberfläche zum Server und wieder zurück gesendet werden muss. Dies schluckt Datenvolumen und das ist natürlich nie von Vorteil.

 

Durch die Auslagerung des Systems und die Minimierung der übertragenden Daten ist kein besonders rechenstarker PC notwendig um beispielsweise ein voluminöses ERP-System mit abermaligen Funktionen nutzen zu können.

 

Das Rechenzentrum übernimmt nervige PflichtenServerraum

Schnelligkeit, Bedienung und viele weitere Dinge können durch Updates stetig verbessert werden. Eine Aktualisierung der Anwendungen erfolgt automatisch über den App-Anbieter. So wird die Sache sicherlich auch professioneller und Zuverlässiger.

 

Genauso verhält es sich mit Back-ups. Ihre Daten werden im Rechenzentrum regelmäßig (und geschützt!) abgelegt. Das zieht einen Rattenschwanz an weiteren Vorteilen mit sich. Selbst wenn ihr PC in die Luft fliegt, stellt das für Sie keine große Hürde dar. Sie können alle Daten auch von anderen lokalen Arbeitsplätzen abrufen.  So wird auch ein Umziehen der Arbeitsplätze von Mitarbeitern innerhalb eines Unternehmens (auch zwischen verschiedenen Filialen o.ä.) unproblematisch.

 

Skalierbarkeit, mobile Nutzung, Online-Kollaboration

Wie in einigen Artikeln unseres Partners WWS-InterCom zu Cloud-Computing beschrieben, sind zwei weitere Punkte besonders entscheidend: Skalierbarkeit macht die Nutzung webbasierter Anwendungen je nach Bedarf möglich. Das trägt weiter zur Schnelligkeit der Anwendungen bei und macht ein Unternehmen zudem besonders flexibel. Einen neuen Mitarbeiter in Arbeitsvorgänge einbinden? Mit mobilen Applikationen ist das im Nu erledigt.

 

Wenn sie zudem freie oder Außendienst-Mitarbeiter beschäftigen, ist die Entscheidung für eine webbasierte Variante im Grunde schon gefallen. Aus aller Welt können Sie Mitarbeiter hinzuschalten. Durch die vorwiegend intuitive Bedienung der meisten Webanwendungen, bleibt eine Schulung oder Einarbeitung in das System im annehmbaren Rahmen.

 

So macht es eine Online-Anwendung auch möglich, dass Mitarbeiter gleichzeitig von verschiedenen Standorten auf das System zugreifen können. Die einzelnen Arbeitsschritte werden regelmäßig zwischengespeichert, sodass kein Gedanke verloren geht.

 

Cloud-Apps – nicht nur Gutwetter-Wolken

Das klingt alles furchtbar rosig. Aber natürlich behalten wir von FMA-medien auch die problematischen Faktoren von Web-Apps im Auge.

 

Und so müssen wir an dieser Stelle anmerken, dass eine Webapplikation natürlich auch mit Umstellungen verbunden ist. Da die Anwendung nicht mehr auf einem Gerät installiert ist (was – wie schon beschrieben – ja auch zu erheblichen Vorteilen führt), muss sie immer über das Internet angesprochen werden. Wenn die Leitung nicht funktioniert, funktioniert auch die App nicht.

 

Dieses Problem kann zu Teilen dadurch umgangen werden, dass einfach beide Varianten (die webbasierte und die lokal-installierte) von einer Anwendung zur Verfügung stehen und so auch offline genutzt werden können. Microsoft Office 365 bietet beispielsweise diese Möglichkeit. Der Kollaborations-Vorteil, den Web-Apps bieten, geht hierdurch aber natürlich verloren.

 

Bedenken haben viele Nutzer auch bezüglich des vertraulichen Umgangs mit Ihren Daten. Immerhin liegen diese auf einem fremden Rechner, der von fremden ITlern gewartet wird. Und diese Daten werden bei jedem Abruf vom Rechenzentrum an den Nutzer übermittelt. Kann da nicht jemand zwischenfunken? Durch SSL-Verbindungen werden die zu übertragenden Daten verschlüsselt und durch Firewalls wird Angriff auf die Server im Rechenzentrum erschwert. Die Daten im Rechenzentrum liegen zudem auch dort verschlüsselt vor, so dass sie nicht jeder x-beliebige auslesen kann. Eine 100%ige Sicherheit hat man aber natürlich nie – auch nicht bei lokal-installierten Anwendungen.

 

Ein Vorwurf (der wohl leider nicht ganz unberechtigt ist, an dem wir aber ständig drehen) sind die Einbüßen in der Geschwindigkeit von Webapplikationen und die Bandbreite, die sie fordern. Durch minimalistische Oberflächen und einen modularen Aufbau der Systeme, die nur genau das bieten, was auch tatsächlich benötigt wird, können wir mit unseren Webapplikationen relativ schnelle ihrer Art anbieten. Überflüssige Hintergrundprozesse fallen weg.

 

Ihr Software-Profi: FMA-medien

Für unsere Webapplikationen verwenden wir zum Beispiel Java Script, PHP und Python und verschiedene Frameworks. Wir erstellen so zum Beispiel auch Mitgliederportale. Sprechen Sie uns an für eine Beratung zu unseren Softwaremöglichkeiten